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Die richtige Kakteenerde fördert Wachstum und Blüte von Kakteen und Sukkulenten

Ratgeber Erde und Dünger für Kakteen

 

Einer der wichtigsten Faktoren für das Wachstum von Kakteen und Sukkulenten ist die richtige Erde. Kakteengewächse kommen in der Natur in den verschiedensten Vegetationszonen vor und besiedeln tropische Regionen, Regenwälder und Steppen. Aber auch in Halbwüsten und trockenen Wüsten sind sie heimisch. Manche Unterarten werden bis zu 200 Jahre alt und erreichen ihre volle Blüte erst im hohen Alter. Die unterschiedlichen Kakteenarten erreichen Größen von wenigen Zentimetern bis zu einer maximalen Größe von 15 Metern, sie wachsen in verschiedenen Geschwindigkeiten und wurden bereits bei den Azteken als Abbildung, als Bestandteil von typischen aztekischen Mustern und als Skulpturen verewigt. Wo keine guten Bodenbedingungen gegeben sind, kann man mit geeigneter Kakteenerde Abhilfe schaffen und sich an den verschiedenen Kakteengewächsen erfreuen. Kurzum: Kakteen und Sukkulenten sind beeindruckende Pflanzen mit teils farbenprächtigen Blüten.

Sie tauchen in vielen Wohnungen, im heimischen Garten, auf der Terrasse, auf dem Balkon, im Wintergarten oder im Büro auf. Dort sind die Kakteen äußerst genügsame und pflegeleichte Zeitgenossen. Es existieren aber auch speziellere Exemplare, welche nur sehr selten blühen (nur alle fünf bis sieben Jahre) und dafür die passenden Bedingungen benötigen. Der richtige Kakteendünger, geeignete Kakteenerde und eine längere Ruhephase sind dafür oft unabdingbar. Dafür erstrahlen die Blüten der Kakteen in umso schöneren und kräftigeren Farben. Professionelle Substrate und Dünger fördern das Wachstum der Kakteengewächse, welche ihren kompletten Bedarf an Nährstoffen und Wasser über die Wurzeln in der Erde beziehen. Hier finden Kakteenliebhaber die passenden Tipps und Tricks, Anleitungen und Hinweise zur Pflege von Kaktus & Co.

Welcher Standort ist für Kakteen und Sukkulenten geeignet?

Durch das natürliche Vorkommen von Kakteen und Sukkulenten bis in Halb- und Trockenwüsten sind diese Gewächse sehr robust und oft auch pflegeleicht. Natürlich gibt es Unterschiede und Ausnahmen bei den einzelnen Arten. Manche Pflanzen blühen auch nur unter ganz bestimmten Bedingungen und benötigen dafür eine Ruhepause nach der Wachstumsphase, welche die Blüte auf natürlichem Wege anregt. Hierzu sollte man sich im Internet und Fachhandel über den geeigneten Standort und die Temperatur der benötigten Ruhephase informieren.

Die meisten Kakteengewächse lieben das Licht und die Wärme. Als Faustregel empfiehlt sich ein warmer Platz mit direkter Sonneneinstrahlung oder ein Plätzchen im Halbschatten. Zu wenig Licht kann für viele Kakteen und Sukkulenten zum Problem werden. Durch eine höhere Lichteinstrahlung wird der Wuchs der Kakteen begünstigt und so werden sie kräftig und robust. Ohne ausreichend Sonnenlicht, bei Temperaturen unterhalb der Zimmertemperatur und ohne die richtige Kakteenerde verlangsamen sich die Wachstumsprozesse und der Kaktus wird an einem solchen Standort nicht richtig wachsen und blühen können.

Ratgeber für Kakteenerde

Die besten Standorte für Kakteen und Sukkulenten

Die folgenden Standorte sind (bis auf wenige Ausnahmen) gut für Kakteengewächse und Sukkulenten geeignet:

Garten, Terrasse, Veranda & Co

Winterharte Kakteen und ebensolche Sukkulenten kann man dauerhaft draußen in sonnigen bis halbschattigen Bereichen pflanzen. In Wüsten verkraften sie Temperaturschwankungen von 40°C und mehr beim Wechsel von Tag auf Nacht. Im Winter verlangsamt sich das Wachstum der Kakteen und eine Ruhezeit beginnt. Der Wind im Freien und frische Luft (aber keine Zugluft) hilft auf ganz natürlichem Wege gegen möglichen Schädlingsbefall. Ein warmer Boden und ein Standort mit Überdachung kann das Wachstum der Kakteen im Garten begünstigen. Ein Platz auf dem Balkon sollte genügend Sonnenlicht bieten.

Tipp: Kakteen und Sukkulenten sollten bei wolkigen Verhältnissen nach draußen gebracht werden. Sie benötigen eine Zeit, um sich an die UV-Strahlen des natürlichen Sonnenlichts zu gewöhnen und anzupassen. Wenn Sie einen Kaktus draußen im Garten im Pflanzkübel oder direkt in der Erde pflanzen wollen, informieren Sie sich vorher über die geeignete Kakteenerde und sorgen Sie für eine ausreichende Drainage.

Wintergarten

Der heimische Wintergarten bietet ideale Lichtbedingungen und bietet besonders den Kakteen und Sukkulenten viel Platz und eine natürliche Umgebung. Durch die wechselnden Temperaturverhältnisse im Winter ist auf eine mögliche Ruhezeit mit vermindertem Wachstum vieler Kakteenarten zu achten. Manche Wintergärten können wiederrum sehr schnell aufheizen und wirken ähnlich wie ein Gewächshaus. Bei solchen warmen und sonnigen Bedingungen sind die idealen Wachstumsbedingungen für viele Kakteen und Sukkulenten gegeben.

Tipp: Denken sie im Wintergarten an eine ausreichende Zufuhr mit Frischluft. Durch die Luftzirkulation werden die Pflanzen robuster und das natürliche Wachstum wird begünstigt. Ihre Kakteen werden es Ihnen danken!

Wohnung, Büro & Co

Kakteengewächse sind pflegeleicht und halten einiges aus. Normale Zimmertemperaturen aber auch Höchsttemperaturen bis zu 35°C im Sommer am Fenster machen ihnen nichts aus. Manche Kakteen blühen nur, wenn sie für einen längeren Zeitraum (bzw. für eine Ruhezeit) bei Temperaturen zwischen 5°C und 15°C stehen. Dann wird ihre Blüte angeregt. Man sollte bei der richtigen Standortwahl neben der Zimmertemperatur unbedingt die Himmelsrichtung des Fensters berücksichtigen. Der Standort am Südfenster ist für Kakteen welche viel Licht benötigen unabdingbar. Andere Arten finden auf der West- und Ostseite einen geeigneten Platz auf dem Fensterbrett und benötigen dort auch etwas weniger Wasser. Auch in der Wohnung regt das richtige Substrat und die passende Spezialerde für Kakteen das Wachstum an.

Tipp: Bei manchen Kakteengewächsen und Sukkulenten sollte man im Winter für eine natürliche Ruhephase sorgen. Als Winterquartier ist z.B. das Treppenhaus mit seinen niedrigen Temperaturen zu empfehlen. Bei ausreichender Versorgung mit Sonnenlicht kann sich ein Treppenhaus mit Fenster auch als dauerhafter Standort eignen. Informieren Sie sich hierzu über Ihr Exemplar bei Ihrem Fachhändler.

In jedem Fall sind Kakteen und Sukkulenten für viele Räume geeignet und finden auch in einem Arbeitszimmer, im Büro oder der Studenten-WG ausreichend Platz. In Gewächshäusern können Idealbedingungen für Kakteengewächse erreicht werden, daher eignen sich diese auch zur Zucht.

Auswahl an Kakteenerde

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Wie kann man Kakteen richtig gießen und düngen?

Kakteen und Sukkulenten speichern die Flüssigkeit in ihrem Gewebe. Diese nützliche Eigenschaft sichert ihnen das Überleben auch in der Steppe, in Halbwüsten und in trockenen Wüsten. Die Wasserspeicherkapazität von Kakteen ist beeindruckend – das Wasser wird im Hauptspross der Pflanze gespeichert. Die Dornen der Kakteen schützen den gespeicherten Wasservorrat.

Zu viel Wasser (durch zu häufiges Gießen) kann man den Kakteen und Sukkulenten schaden. In Verbindung mit der falschen Kakteenerde (zu dicht und nicht sauer genug) kann sich schnell eine Fäulnis bilden. Auch die Schimmelbildung wird beim Kaktus durch zu viel Wasser und der falschen Erde begünstigt. Einmal von Fäulnis oder sogar Schimmel befallen, sacken die Kakteen oft bereits nach kurzer Zeit in sich zusammen. Dies ist äußerst ärgerlich – besonders bei langlebigen, selten blühenden und damit wertvollen Exemplaren! Wenn Sie die folgenden Ratschläge beherzigen, können Sie solchen Missgeschicken leicht vorbeugen.

Wie oft sollte man Kakteen und Sukkulenten gießen?

Trockenheit stellt kein Problem für die meisten Kakteen und Sukkulenten dar. Sie sind von Natur aus auf die Wasserspeicherung eingestellt und verkraften oft auch längere Dürreperioden. Auf der Fensterbank und in einem Zimmer mit Ausrichtung nach Süden hin sollte man die Kakteen vor dem Urlaub noch einmal gießen, normalerweise sind dann keine Schäden an den Pflanzen zu erwarten.

Kakteen draußen gießen

Im Außenbereich müssen Kakteen eigentlich nicht gegossen werden. Der Regen versorgt die Pflanze mit genügend Wasser. Im Sommer während der größten Hitzezeit sollte man die Kakteen und Sukkulenten im Garten zur Sicherheit trotzdem gießen. Regenwasser ist dafür gut geeignet.

Wer einen Kaktus nach draußen in den Garten pflanzt, sollte dies bei wolkigem Himmel durchführen und die Erde um den Kaktus großzügig angießen. Das Substrat um die Pflanze sollte ganz vom Wasser durchdrungen sein. Dann wartet man, bis das Substrat fast ganz trocken ist und gießt erneut.

In südlichen Regionen und Ländern wie Spanien und auch während einer Trockenperiode muss man diesen Vorgang mehrmals wiederholen, bis sich die Wurzeln ausgebreitet haben und angewachsen sind. Die Wurzeln dürfen in dieser Phase nicht austrocknen, gleichzeitig muss überschüssiges Gießwasser gut ablaufen können und darf sich nicht anstauen.

Kakteen drinnen gießen

Im Innenbereich sind die Kakteen auf die Versorgung mit frischem Wasser angewiesen. Wurzelsukkulenten oder Blattsukkulenten speichern das Wasser anders – beide Arten benötigen von Zeit zu Zeit frisches Wasser. Für die Wassermenge und die Gießpause dazwischen ist die Größe der Pflanze ausschlaggebend.

Als Faustregel kann man sich einprägen: Je kleiner die Kakteen sind, desto häufiger benötigen sie Wasser. Größere Kakteengewächse benötigen hingegen seltener frisches Wasser.

  • Kleinere Kakteen von wenigen Zentimetern Größe sollten einmal in der Woche mit frischem Wasser gegossen werden. Oft sind schon zwei bis drei Schnapsgläser ausreichend.
  • Größere Kakteen müssen normalerweise nur alle vier bis sechs Wochen mit frischem Wasser gegossen werden. Die Wassermenge und die Länge der Gießpause ist abhängig von der Größe des Exemplars.

Hinweis: Man gießt bei den meisten Kakteen nur direkt auf die Erde und nicht über den Hauptspross der Pflanzen. Hochwertige Kakteenerde sollte nicht sehr lange feucht bleiben und verdichtet nicht so leicht. Die regelmäßige Versorgung mit Wasser, die geeignete Kakteenerde mit ihren Nährstoffen und genügend Drainage und der richtige Standort mit viel Licht und Wärme sind die wichtigsten Wachstumsbedingungen für Kakteen und auch Sukkulenten.

Auswahl an Kakteendünger

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Was ist die richtige Kakteenerde und der geeignete Boden?

Kakteengärtner schwören auf Kakteenerde. Genau wie z.B. für Rhododendron, Bambus, Bonsai und Orchideen sollte man auch bei Kakteen auf die richtige Erde Wert legen. Die richtige Kakteenerde aus dem Fachhandel ist gebrauchsfertig gemischt und deckt den Bedarf der Pflanzen an Mineralstoffen, ist leicht sauer mit optimiertem pH-Wert und schön locker und durchlässig.

Was macht eine gute Kakteenerde aus? So ein Substrat ist optimal auf Kakteen und Sukkulenten abgestimmt und besitzt oft auch ein Düngerdepot, welches die Nährstoffversorgung für zwei bis drei Monate sichert. Eine intensive Farbe des Hauptsprosses, aber auch eine wahre Farbenpracht der Blüten sorgt für sichtbare Erfolgserlebnisse bei den Kakteenliebhabern.

Kakteenerde im Außenbereich

In welche Erde kann man Kakteen pflanzen? Im Freien sollte man auf leicht saure Kakteenerde setzen. Draußen benötigen Kakteen (ähnlich wie z.B. der Rhododendron) eine leicht saure Erde mit einem pH-Wert von 5,5 bis 6,5. Wichtig ist es, die Erde für die Kakteen aufzulockern, um einen Nässestau und das damit verbundene Risiko der Fäulnis zu vermeiden. Hier ist die richtige Vorbereitung und Pflege wichtig.

Im Fachhandel kann man vorbereitete und gebrauchsfertige Kakteenerde kaufen. Das Substrat deckt den Nährstoffbedarf der Kakteen oder Sukkulenten in der ersten Zeit nach der Pflanzung. Substrate und Erde für Kakteen gibt es günstig in verschiedenen Größen zu kaufen, zum Beispiel im 2,5 Liter, 5 Liter, 10 Liter und 25 Liter Sack. Eine Gärtnerei mit Gewächshäusern und einer Kakteenzucht kann die gebrauchsfertigen Substrate auch günstig im 500 Liter oder 1000 Liter Sack kaufen – für eine gelungene Zucht ab der Aussaat.

Die Kakteenerde versorgt die Kakteen und Sukkulenten im Außenbereich mit ausreichend Mineralstoffen und führt somit zu prächtigen Farben der Pflanzen und Blüten. Außerdem verhindert sie den Wasserstau im Wurzelbereich. Das Substrat bleibt möglichst lange durchlässig und verdichtet nicht so schnell – so kann überschüssiges Gießwasser leicht abfließen und nichts beginnt zu modern.

Im Winter ist die Erde im Wurzelbereich härter und damit undurchlässiger. Gute Kakteenerde verdichtet auch im Winter nicht so schnell. Die falschen Substrate bestehen aus den falschen Bestandteilen, haben den falschen pH-Wert und können der Pflanze nicht die optimale Mineralstoffversorgung bieten. Die falsche Erde für Kakteen ist zu dicht und kann einen Nässestau begünstigen. Dieser führt zur Vermoderung, ruft Wurzelfäule hervor und kann damit den Wurzeln schaden. Einmal von Vermoderung und Fäulnis befallen, wird sich der Kaktus nur schwer erholen und den Winter kaum überstehen.

Wie tief muss das Pflanzloch für Kakteen sein?

An der Pflanzstelle sollte man ein ausreichend großes Pflanzloch graben, damit die Wurzeln der Kakteen in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung genügend Platz finden. Die Erde an den Rändern der Pflanzstelle sollte nicht zu dicht sein, sodass das Regenwasser zu allen Seiten ablaufen kann. Unter den Kaktus kann man zusätzlich eine etwa 10 Zentimeter starke Schicht lockerer Erde in das Pflanzloch geben. Die Kakteenerde darf nicht zu stark verdichtet werden.

Die Bestandteile von Kakteenerde

Die richtige Erde ist für eine tolle Farbenpracht der Blüten der Kakteen und für ein gesundes Wachstum einer robusten und starken Pflanze unerlässlich. Wo von Natur aus kein geeigneter Boden vorhanden ist, kann man zur Bodenverbesserung nachhelfen und gebrauchsfertige Kakteenerde kaufen. So stellt man ideale Wachstumsbedingungen für Kakteengewächse her. Je nach Art kann die genaue Zusammensetzung der Kakteenerde variieren.

Auflistung der möglichen Bestandteile:

  • Humus (auch Erde vom Kompost) ist reich an Nährstoffen und Mineralien
  • Lehm (trockener Lehm) und Lavalit (Lavagestein) für eine lockere und saure Erde beimischen
  • Ton (Blähton oder Blähschiefer) sind auch für eine saure Mischung der Erde geeignet
  • Rhododendronerde kann den pH-Wert ebenfalls senken
  • Kokosfasern speichern das Wasser länger als Torf (der nur selten verwendet wird)
  • Sand lockert die Erde auf und wird in kleinen Mengen mit dem Substrat gemischt
  • Aquariensand, Aquarienkies, Bimskies oder Quarzsand sind je nach Dicke der Wurzeln geeignet
  • Manche Kakteengärtner verwenden auch kleine Styropor-Kügelchen

Kleinere Kakteen bevorzugen kleinere bzw. feine Körnungen der Bestandteile, größere Exemplare eine grobe Körnung. Man sollte auf eine hohe Qualität der verwendeten Rohstoffe und eine gute Mischung der Bestandteile achten.

Die richtige Kakteenerde fördert Wachstum und Blüte

Kakteenerde selber mischen: Anleitung und Hilfestellung

Geeignete Kakteenerde kann man selber herstellen und das Substrat für Kakteen selbst mischen.

Da die Kakteen in der Natur auch im Bereich der Wüsten vorkommen, sind ihre Wurzeln seit Jahrtausenden an Sand gewöhnt. Sand lockert die Erde auf und sorgt für eine bessere Durchlüftung im Wurzelbereich. Aquariensand und Aquarienkies ist ebenfalls gut als Bestandteil für die Mischung von lockerer Kakteenerde geeignet. Man kann auch gekaufte Kakteenerde mit Aquariensand und Aquarienkies mischen. Dafür verwendet man ca. 75% Kakteenerde und 25% Aquariensand- oder Kies. So erhält man eine luftdurchlässige und lockere Erde. Manche Kakteenliebhaber mit einem grünen Daumen bevorzugen auch kleine Styropor-Kügelchen als Ersatz für Sand und mischen diese zur Auflockerung der Erde bei.

Gute Erde für Kakteen speichert Feuchtigkeit aber lässt überschüssiges Wasser nach dem Gießen schnell ablaufen. Sie lässt ausreichend Luft an die Wurzeln, enthält genügend Nährstoffe (Mineralien) und klebt nicht zusammen. Kakteengewächse decken ihren Bedarf an Nährstoffen und Wasser über die Wurzeln. Wenn die Erde um das Wurzelwerk zu sehr verdichtet, bildet sich schnell Staunässe. Dies kann die Pflanze beschädigen. Auch auf kalkhaltigen Sand sollte man verzichten.

Je nach Kakteenart kann man die passende Kakteenerde selber mischen oder gekaufte Erde verfeinern. Es gibt keine universelle Anleitung für Kakteenerde, lediglich einige Grundbestandteile und mögliche Substanzen zur Ergänzung der geeigneten Mischung. Man sollte sich also über seine Exemplare informieren und die richtige Kakteenerde mischen. Oft reicht der Zusatz von z.B. Aquariensand oder Aquarienkies zur gekauften Kakteenerde aus. Wenn die Kakteen und Sukkulenten eher säuerliche Erde bevorzugen, kann man zusätzlich 10% – 20% Rhododendronerde beimischen. Diese besitzt einen niedrigen pH-Wert. Auch trockener Ton (Blähton und Blähschiefer) oder Lehm sind für eine säuerliche Mischung der eigenen Kakteenerde bestens geeignet.

Wenn das Exemplar viele Nährstoffe und Mineralien benötigt, um einen robusten, stabilen und farbintensiven Hauptspross zu entwickeln, sollte man dem Substrat ca. 30% – 40% Lehm und Lavalit beimischen. Humus ist ebenfalls nährstoffreicht und hilft dabei, die Pflanze über die Wurzeln zu versorgen. Dafür kann man auch Erde von einem Komposthaufen als Grundsubstanz nehmen und sie gründlich mit den anderen Bestandteilen mischen.

Entscheidend sind die jeweiligen Vorlieben der verschiedenen Arten. Bereits für Kakteensamen und die Anzucht ist eine gute Erde entscheidend. Auch für die Veredelung ist gute Kakteenerde wichtig. Kakteen richtig zu veredeln und zu pfropfen ist eine Kunst für sich, Kakteenliebhaber werden für ihre Mühen mit tollen Blüten und kräftigen Farben der Pflanzen belohnt.

Bei dicken Wurzeln sollte man die Kakteenerde so luftdurchlässig und locker wie möglich mischen. Hierfür kann man auch zu sehr grobkörnigem Aquarienkies, Bimskies oder auch Quarzsand greifen. Dementsprechend bevorzugen dünnere Kakteenwurzeln ein eher feinkörniges Gemisch aus Erde und Sand.

Tipp: Man kann auch Kokosfasern verwenden, wenn man Kakteenerde selber mischen will. Kokosfasern speichern das Wasser länger als z.B. Torf und helfen damit, die natürlichen Wachstumsbedingungen der Kakteen und Sukkulenten nachzustellen. Man sollte alle Bestandteile der Kakteenerde auf die Vorliebe der Art anpassen und gründlich miteinander mischen.

Infografik zur Kakteenerde

Hier nochmals eine kleine Hilfe und Zusammenfassung. Ein Kaktus wird über die Wurzeln mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Daher ist die richtige Erde und Wassermenge entscheidend für das gesunde Wachstum der Pflanzen.

Infografik zum Thema Kakteenerde

Die Verwendung von Kakteendünger

Man sollte speziellen Kakteendünger nur innerhalb der Wachstumsphase im Sommer und in Verbindung mit der richtigen Erde für Kakteen verwendet werden. Dünger und Erde sind oft aufeinander abgestimmt und regen die Wachstumsprozesse innerhalb der Pflanzen an. Ein professioneller Dünger ist besonders bei pflegeintensiven und seltenen Kakteen zu empfehlen. Er gibt die Mineral- und Nährstoffe schrittweise an die Pflanze ab, deckt den Nährstoffbedarf ideal ab und wird aus hochwertigen Rohstoffen hergestellt.

Neben Flüssigdünger kann man auch passende Substrate mit Düngerdepot kaufen. Man sollte bei solchen nicht-flüssigen Düngern für Kakteen auf den Anteil an Bims-Kies achten. Eine Mischung mit höherem Anteil an Bims und auch Lavagestein beugt dem Nässestau vor. Die verschiedenen Körnungsgrößen sind für die unterschiedlich großen Kakteen gedacht. Kleinere Kakteen kommen mit kleineren Körnungen aus, große Exemplare benötigt eine größere Körnung, welche auch bei viel Gießwasser schön locker bleibt. Guten Kakteendünger kann man günstig in verschiedenen Mengen im Internet, in der Gartenabteilung im Baumarkt oder im spezialisierten Fachhandel kaufen.

In der Wachstumsphase wird die Pflanze für etwa zwei bis vier Wochen durch den Kakteendünger mit Mineralien versorgt. Danach sollte man frischen Dünger kaufen und nachdüngen. Flüssiger Dünger lässt sich einfach dosieren und ist daher auch gut für Anfänger geeignet.

Für die Blütephase benötigen die meisten Kakteen Ruhe.

Viele seltener blühende Kakteenarten benötigen eine Ruhezeit (Winterzeit) vor der Blüte, die Temperatur sollte dafür (je nach Art) zwischen 5°C und 15°C betragen. Dann können Sie die Blüte bald in voller Pracht genießen!

Tipp: Informieren sie sich über die Blütezeit Ihres Exemplars und leiten Sie gegebenenfalls die Blütezeit durch das Umstellen der Pflanze an einen kühleren Ort ein.

Kakteen umtopfen – Tipps und Tricks

Wenn man seine Kakteen umtopfen will, z.B. in einen größeren Übertopf, sollte man ein paar flache Steine in den Untertopf legen. Auch andere Dinge sind dafür geeignet, wie die Scherben von alten Blumentöpfen. So stehen die Kakteen nach dem Umtopfen etwas höher. Wenn man die Kakteen gießt, kann das Wasser durch die erhöhte Position besser in den Untertopf abfließen.

Eine gründliche und saubere Arbeitsweise ist von Vorteil. Wenn man Kakteen umtopfen will, sollte man die Kakteenerde, eine Schaufel in der richtigen Größe und Handschuhe bereitlegen und alles ordentlich vorbereiten. Eine alte Zeitung eignet sich als Unterlage für den Arbeitsplatz. Die alten und zu klein gewordenen Kakteentöpfe kann man in einem Karton lagern und an die alte Erde auf den Kompost bringen oder im Müll entsorgen. Außerdem stellt man den Kakteendünger, eine Gießkanne und frisches Wasser parat und in Reichweite.

Kakteen umtopfen: Checkliste zur Vorbereitung

Wenn man Kakteen umtopfen will, sollte man die folgenden Dinge vorbereiten:

  • Handschuhe – bei größeren Dornen ruhig etwas dicker
  • Kakteenerde – in der passenden Körnung, je nach Größe der Pflanzen
  • Kakteendünger – wichtige Mineralstoffe für die Wachstumsphase
  • Gießkanne mit frischem Wasser – großzügig angießen, die Erde sollte durchdrungen sein
  • Übertöpfe – in der passenden Größe mit genügend Platz für die Wurzeln
  • Untertöpfe – um das überschüssige und ablaufende Gießwasser aufzufangen
  • Flache Steine / Scherben – in den Untertopf legen um Staunässe an der Wurzel zu vermeiden
  • Kleine Schaufel – um die neue Kakteenerde gleichmäßig zu verteilen
  • Alte Zeitung – als Unterlage und um den Arbeitsplatz nicht mit Erde zu verschmutzen
  • Einen Karton – um die alten Blumentöpfe hineinzupacken und zu lagern
  • Müllbeutel – um die alte Erde auf dem Kompost oder im Müll zu entsorgen
  • Lupe und Pinzette – um ggfs. Stacheln und kleine Härchen aus der Haut zu entfernen

Kakteen umtopfen: Anleitung und Hilfe

Man sollte die Erde ganz vorsichtig auflockern, um die Wurzeln der Kakteen nicht zu beschädigen. Die neuen Kakteentöpfe sollten groß genug sein, sodass die Wurzeln der Pflanzen für ca. ein bis zwei Jahre ungestört wachsen können. Die frische Erde sollte man gleichmäßig um den Hauptspross verteilen und anschließend andrücken – aber bitte nicht zu fest, denn Kakteen lieben lockere Erde.

Die Dornen der Kakteen sind je nach Größe des Exemplars wie große Nadeln oder kleine Stacheln und können ein richtiges Problem werden. Kleine Kakteen besitzen klitzekleine und sehr feine Härchen, welche die Haut schnell reizen und Entzündungen hervorrufen können.

Handschuhe sind ratsam, wenn man Kakteen umtopfen oder pflanzen will. Gartenhandschuhe sind im Baumarkt in verschiedenen Größen erhältlich und eignen sich prima zur Gartenarbeit.

Sollte sich doch einmal ein Dorn in die Haut und durch den Handschuh hindurch gebohrt haben, ziehen Sie ihn sehr vorsichtig heraus. Mit einer Lupe kann man auch kleinere Stachel und die feinen Härchen der Kakteen erkennen. Mit einer Pinzette kann man auch feinste Härchen sicher entfernen.

Achtung: Die feinen Härchen aber auch die größeren Stacheln der Kakteen brechen sehr leicht ab. Wenn Reste davon in der Haut verbleiben, kann dies zu unschönen Rötungen und Hautreizungen führen. Manche Menschen reagieren äußerst sensibel auf solche Reizungen. Wenn es nicht besser wird sollte man sich eine gute Creme in der Apotheke kaufen oder einen Arzt aufsuchen.

Die richtige Erde für Kakteen kaufen: Tipps und Tricks

Tipp: Aloe-Vera bei Verletzungen und Hautreizungen verwenden

Gartenprofis setzen auf Naturheilkunde und verarzten die verletzten Stellen der Haut mit der Aloe-Vera-Pflanze. Die echte Aloe ist eine sehr nützliche Pflanze und besitzt eine tolle Heilwirkung bei verletzter Haut. Sie wird gerne in Pflegeprodukten verwendet und ist ein Bestandteil vieler Hautcremes und Pflegecremes. Neben der Wundbehandlung wird diese Heilpflanze auch in der der Kosmetik, zur Hautpflege, bei Zahnfleischentzündungen, bei Magen-Darm-Beschwerden und in vielen Lebensmitteln eingesetzt – viele weitere Wirkungen sind bestätigt.

Sie haben einen Pflanzkübel mit einer Agave im Garten oder auf der Terrasse? Agaven besitzen diese tolle Heilwirkung bei verletzter Haut und Entzündungen. Schneiden Sie ein Stückchen von der Agave ab, pressen es etwas zusammen, bis der dickflüssige Saft der Pflanze zum Vorschein tritt. Reiben Sie die entzündete Stelle damit ein oder drücken Sie das Stück für einige Zeit direkt auf die Wunde.

Tipp: An kleinere Wunden und verletzte Haut muss immer genügend Sauerstoff. So wird die Wundheilung beschleunigt. Durch ein Pflaster kann sich schnell eine Vereiterung bilden, den das Wundwasser kann nicht trocknen und die Wunde heilt nur sehr langsam. Auf ein Pflaster kann man bei kleineren Wunden daher verzichten.